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Pfingsten à la carte im Emmental vom 4. - 6. Juni 2022

Aktualisiert: 11. Juli 2022


Am Samstag, den 04.6.22 versammelten sich 15 Züri-Träffler um 07.30 h im Zürcher HB, um via Burgdorf nach Sumiswald im schönen Emmental zu fahren.

Unterwegs gesellten sich noch zwei Bekannte von Markus, Denise und Hanny zu uns. Markus hatte diese zwei aufgestellten Frauen eingeladen, die Pfingsten mit uns zu verbringen. Im Hotel Bären in Sumiswald bezogen alle ihre Zimmer, und kurz danach starteten wir eine gemütliche Wanderung in der Umgebung von Sumiswald. Für das Mittagessen war draussen vor der Emmentaler Schaukäserei in Affoltern Platz reserviert. Bei schönstem Wetter liessen wir uns auf den Sitzbänken nieder. Die freundlichen Serviceangestellen brachten jedem ein feines, reichhaltiges Käseplättli. Wer Lust hatte, konnte nach dem Essen die Schaukäserei besichtigen oder den Souvenir-Laden im Restaurant unsicher machen.

Fotos: 1. Hotel Bären, 2. und 3. Schaukäserei Affoltern i.E.


Nach der gemütlichen Mittagspause teilten wir die Gruppe auf: Die einen wanderten direkt zum Hotel zurück, die anderen machten einen kleinen Umweg über einen Gebirgskamm mit wunderbarer Aussicht.

Beim Nachtessen präsentierte uns Markus das Programm für den nächsten Tag mit diversen Möglichkeiten zum auswählen:

Gruppe 1 (Markus): Eine knapp fünfstündige Wanderung über Hinterarni, Geissgratflue zur Lüderenalp

Gruppe 2 (Monika): Eine knapp vierstündige Wanderung von Emmenmatt Obermatt ebenfalls zur Lüderenalp.

Dann noch diverse andere Vorschläge (à la carte) für Unternehmungen, die man auf eigene Faust machen konnte.

Da die Wettervorhersage für den Sonntag nicht gerade rosig war (z.T. starke Regenfälle), konnten sich viele von uns lange nicht für einen der vielen Vorschläge entscheiden; die diversen Wetter-Apps wurden rege angeklickt und darüber diskutiert, ob die zwei geplanten Wanderungen machbar sind oder ob die Teilnehmenden eine gratis Abkühlung in Form einer Regendusche erhalten würden.

Am nächsten Morgen entschlossen sich Markus und Monika, die Wanderungen wie geplant durchzuführen, in der Hoffnung, das Gewitter würde die Teilnehmenden nicht allzu stark erwischen.


Bei der Gruppe 1 (Markus) nahmen Peter, Elisabeth, Thomy, Rolf, Beny, Ursi und Willy teil.

Eine Zusammenfassung von Markus (Gruppe 1):

Bei Sonnenschein und dichten Wolken nahm die stärkere Gruppe um Markus zu acht die knapp fünfstündige Wanderung über Hinterarni, die Geissgratflue zur Lüderenalp in Angriff. Bei der ersten Rast auf Vorderarni zog sich der Himmel unheilvoll zusammen und Regen kündigte sich an. Eine halbe Stunde vor der Einkehr im gemütlichen Bauernrestaurant Hinterarni fielen denn auch die ersten Tropfen und fortan wanderten wir in leichtem Regen zu unserem Mittagsziel. Kaum sassen wir vor dem verdienten Bier, öffnete Petrus die Schleusen. Während es draussen stark windete und wie aus Kübeln goss, genossen wir im gemütlichen Stübchen das währschafte Essen. Wie wir nach knapp zwei Stunden aufbrachen, waren wir kurze Zeit leichtem Regen und Wind ausgesetzt, aber schon vor der Geissgratflue begann sich der aufgezogene Nebel zu lichten und erste Sonnenstrahlen gaben Teile des Berner Oberländer Alpenpanoramas frei. Auf dem letzten Wegstück zur Lüderenalp – wer hätte das gedacht – zeigte sich die Sonne zwischen mächtigen Wolken hindurch und erlaubte uns am Ziel, bei traumhafter Aussicht das wohlverdiente Getränk auf der Terrasse einzunehmen. So hatten wir alles in allem trotz der ungünstigen Wetterprognose riesiges Glück mit unserer Panoramatour.

Bei der Gruppe 2 (Monika) nahmen Ursula, Nelly, Hanny und Denise teil:

Am Anfang musste das Grüppchen bei Regen, Blitz und Donner ca. ¾ Std. lang einen recht steilen Wanderweg erklimmen. Bis der Regen vorbei war, fand es dann ca. eine halbe Stunde lang einen Unterstand bei einer Schür von einem Bauernhof. Ein jüngerer Bauer kam mit dem E-Bike dahergefahren und unterhielt die fünf durchnässten mit einigen witzigen, sehr liebenswürdigen und aufmunternden Worte, was das Wetter anbelangte. Nach dem Anziehen von trockenen Kleidern genoss das illustre Grüppchen die mystische, jedoch sehr schöne Landschaftsstimmung, dank des Regens mit besonders intensiver Farbpracht. Teilweise blinzelte sogar blauer Himmel hervor.

Um 14.15 h Ankunft in der Lüderenhütte, wo die Teilnehmenden eine köstliche Kürbissuppe und Quarkcrèmekuchen genossen. Trotz Regen, hatte die Gruppe 2 einen super schönen, interessanten und fröhlichen Tag erlebt.

Nun noch zur Gruppe 3 – den Gemütlichen:

Nach langem «Werweisen» am Frühstücksbüffet, wie Judith, Regula, Isabelle und Sandra den Pfingstsonntag verbringen wollten, fand Sandra im Restaurant eine Papiertischunterlage, wo eine Rundwanderung «von Schloss zu Schloss, Kulturlandschaftsweg Sumiswald – Trachselwald» abgebildet war. Der Entschluss war schnell gefasst, und wir machten uns um 10.30 h auf den Weg. Den ersten Halt machten wir auf dem «Schlafschloss Sumiswald», einem Bed and Breakfast. Der Regen liess nicht lange auf sich warten; ca. um 11.30 h fing es an zu regnen, und wir fanden schnell Unterschlupf in einem überdachten Wartehäuschen. Zum Glück, denn bald goss es wie aus Kübeln.

Nachdem der Regen aufgehört hatte, entschloss sich Isabelle, zum Hotel zurückzukehren, da sie Fuss-Schmerzen hatte. Der Rest der Gruppe setzte die landschaftlich sehr schöne Rundwanderung durch Wiesen, Feldern und vorbei an Höfen fort. Beim Schloss Trachselwald machten alle nochmals eine Pause und kehrten dann direkt nach Sumiswald zurück. Im Gasthof zum Kreuz, wo auch Szenen aus «Ueli der Knecht» gedreht wurden, gesellte sich dann Isabelle wieder zu uns, und wir genehmigten uns einen feinen Kaffe mit Dessert.

Am letzten Abend gab es im Hotel Bären ein feines 4-Gang-Menue mit Spargelcrème-Suppe, gemischtem Salat, Entrecôte mit Pommes frites und zum Dessert ein Sorbet. Der schöne grosse Ess-Saal beeindruckte mich schon am ersten Abend. Nun hiess es, schon bald wieder ans Heimfahren zu denken; aber wir hatten ja noch ein schönes Programm für den nächsten Tag vor uns.

Am Pfingstmontag fuhren wir mit dem Bus über Huttwil nach Eriswil und wanderten dann ca. eine Stunde lang zum Panoramarestaurant Fritzenfluh, wo es nach dem Apéro auf der Terrasse drinnen einen feinen Salat mit Poulet und knackigen Kernen zum Mittagessen gab. Nun hiess es, denn letzten Teil unserer Wanderung in Angriff zu nehmen. Wir wanderten über die Hornbachegg nach Wasen, von wo wir mit dem Postauto retour nach Sumiswald fuhren. Im Hotel hiess es nun, unser Gepäck zu holen und uns vom netten Wirtepaar zu verabschieden.

Mit vielen Eindrücken vom schönen Emmental traten wir unsere Heimreise an und dachten an die schöne hügelige Landschaft, die nette Berner Bevölkerung oder die feinen Ämmitaler Merängge.

Wir danken Monika Tiefenbach und Markus Hirzel herzlich für die Organisation dieses wunderschönen und gelungenen Pfingstwochenendes 2022!

Sandra Imbach

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