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Pfingsten in Bürchen Wallis vom 18. - 20.05.2024

Wenn immer möglich möchte ich am Pfingstwochenende vom Züri Träff dabei sein da Markus und Monika immer eine ganz besondere Reise mit uns vorhaben. Diesmal gings ins Wallis nach Bürchen ins Wander- und Skigebiet der Moosalpregion, oberhalb von Visp, in die wir uns, 18 an der Zahl am Samstagmorgen freudvoll aufmachten bei idealem Wanderwetter.


Die Zugsfahrt verlief entspannt wie immer auf reservierten Plätzen mit viel Gesprächsstoff und ein freudiges Wiedersehen, mit denen die man nicht so häufig sieht. Markus und Monika sind ein eingespieltes Team und haben die Meute immer gut im Griff.

Im Hotel Bürchnerhof angekommen wurden wir vom ausgesprochen innovativen Wirte Ehepaar in Empfang genommen. Sogar unsere Zimmer waren schon bezugsbereit. Das liebevoll gepflegte und geführte Hotel bietet eine herzliche Gastfreundschaft und ist auch kulinarisch ein Erlebnis.


Gleich nach der Ankunft machten wir uns auf zur Wanderung auf die Brandalp wo wir das Mittagessen im Restaurant Alpenrösli serviert bekamen. Eine Wallisser Cholera oder reichhaltige Rösti standen zur Auswahl. Der Nachmittag verlief entspannt und schon bald wieder zurück im Bürchnerhof war Gartenbeiz angesagt. Vor dem Abendessen erwartete uns ein reichhaltiger Apéro an dem wir 3 erfrischende Weine aus der Region degustieren konnten. Die Apérohäppli und auch das Abendessen waren nicht nur eine Augenweide, sondern eine wahre Gaumenfreude. «This kitchen is for dancing» lautet die Plakatwerbung, die es auf den Punkt bringt.


Wie jedes Jahr haben Markus und Monika ein à la carte Wanderprogramm für Pfingstsonntag zusammengestellt (5 Optionen) für die sehr sportlichen, die sportlichen und die entspannten Wanderfreunde. Die sportliche Rundwanderung Moosalp – Brandalp konnte nicht durchgeführt werden da noch Schnee lag. So haben sich die meisten für die spektakuläre Wanderung von Raron-Rarnerchuma-Hängebrücke Niedergesteln-Jolischlucht-Raron entschieden. 3 Genusswandererinnen nahmen eine geführte Bootsfahrt im unterirdischen See St. Léonard mit kleiner Wanderung in Angriff.



Der Pfingstsonntag konnten wir gestärkt vom reichhaltigen Frühstück wieder bei freundlichem Wanderwetter starten. Das Dorf Raron mit seinen leiblichen Walliser-Häuser lädt zum Verweilen ein. Für uns Ausgangspunkt zum steilen Anstieg zur Rarnerchumma über die Eisenbahnbrücke Lötschberg Südrampe mit atemberaubender Aussicht ins Rhonetal. Der Mittagsrast im Bergbeizli Rarnerchumma hatte sich endlos in die Länge gezogen. Man liess sich Zeit mit dem Servieren unserer vorbestellten Speisen mit dem Vorwand, dass das Beizli gut besucht sei. Diesem Gastroerlebnis konnten wir entspannt begegnen beim geselligen Beisammensein. Der Nachmittag begann abenteuerlich über die Hängebrücke in schwindelnder Höhe über der abgrundtiefen Joli Schlucht. Der Weg durch die Schlucht ist teilweise überhängend entlang der steilen Felswand über dem tosenden Joli Bach, durch geheimnisvoll dunklen Stollen und zu guter Letzt eine Gratwanderung entlang einer erfrischenden Suone zurück nach Raron.

Zurück im Bürchnerhof wurden wir wiederum beglückt mit einem köstlichen Nachtessen angerichtet als wahrliche Augenweide und kulinarischer Meisterleistung.



So ganz ohne Pech und Pannen sollte die Reise aber doch nicht sein. Am Montag machten wir uns nach dem Frühstück auf zur Panoramawanderung Moosalp. Uns erwartete ein steiler Aufstieg hoch zur Breitmatte, wo wir eine wunderbare Rundsicht auf die umliegenden Berner- und Walliser- Viertausender geniessen konnten. Da sind die Strapazen vom Aufstieg sogleich vergessen. Diejenigen von uns die sich hochchauffieren liessen kamen nicht in den Genuss dieser Pracht. Ob sie uns am Breitmattensee oder Bonigersee treffen sollten, war offensichtlich nicht ganz klar aber bald schon waren alle Schäfchen wieder zusammengetrieben und wir konnten alle gemeinsam entlang dieser idyllischen kleinen Bergseen entlang durchs Hochmoor wandern oder waten oder über die Schneefelder gleiten. Bald schon erwartete uns ein abenteuerlicher Abstieg. Wir waren etwas vom offiziellen Weg abgekommen so glich der Abstieg einem sportlichen Kletter- und Rutschspass, der einiges an Trittsicherheit und Balance erforderte. Ein Spass längst nicht für alle aber schaffen tut man es immer irgendwie. Die Devise lautet, rein ins Abenteuer so bleibt es noch lange in Erinnerung.


Zurück im Hotel Bürchnerhof wurde uns wiederum ein vorbestelltes Mittagessen serviert, genauso köstlich, freundlich und zeitnah, sodass wir alle pünktlich abreisen konnten.


Was für ein fantastisches und erlebnisreiches Pfingstwochenende! Liebe Monika, lieber Markus, habt so vielen Dank! Wir hoffen, dass Ihr uns noch lange mit auf die Pfingstreise nehmt!

Monika Baumann

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