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Pfingsten im oberen Simmental vom 22. bis 24. Mai 2021

Aktualisiert: 3. Juni 2021

Vor dem IC-Wagen 17 trafen sich die Züri-Träffler, die aus verschiedenen Richtungen ankamen. Schnell haben alle einen Sitzplatz gefunden und das Köfferli

verstaut. Wir rollten Richtung Hauptstadt Bern. Alle freuten sich, die Pfingstwandertage miteinander zu verbringen, da letztes Jahr wegen Corona das Pfingstwochenende nicht durchgeführt wurde. Mit Diskutieren und regem Austausch verging die Zeit wie im Fluge, und in Bern hiess es umsteigen in die BLS für die Fahrt über Thun nach Zweisimmen. Von dort brachte uns der Regionalzug nach Stöckli bei St. Stephan, und zu Fuss waren wir in zwei Minuten in unserem Hotel Diana.

Zum Mittagessen schlemmten wir Älplermakkaronen, eine grosse Portion. Wohlwissend assen wir nicht alles auf, da uns sonst die Energie für den nachmittäglichen Aufstieg fehlen würde. Unsere Nachmittagstour startete in Matten ins unberührte Färmeltal. Im Winter herrscht oft erhebliche Lawinengefahr, und deshalb blieb dieses Tal unberührt von einer Touristenentwicklung. Dem rauschenden Färmelbach entlang mit leichter Steigung gelangten wir nach Stalden. In Sichtweite sahen einige ein Beizli mit leerer Terrasse. Diese sollte bald gefüllt

werden mit einigen von unserer Gruppe. Ich zog es vor, zuerst den happigen Aufstieg durchs Wiesland mit Bergahornen hinter mich zu bringen. Oben auf dem Dachboden genossen wir die schöne weite Rundsicht, und die Terrassenhöckler trafen schon bald wieder zu uns. Der steile Abstieg durch Wald und Wiesenhänge brauchte Konzentration, oft war der Weg sehr nass und schmal.



Familie Ginggen und Team verwöhnte uns am Abend mit einem dreigängigen feinen Nachtessen. Später stellte uns Markus auf seinen Wandplakaten die sechs Möglichkeiten für eine Sonntagstour vor. Tour 1 und 2 mussten etwas abgeändert werden, da noch Schnee oberhalb 1600 m lag. Als wir ins Bett gingen, wusste jeder sein Ziel für den nächsten Tag, und die Wetterprognosen waren schön angesagt.


Ein ansprechendes Frühstücksbuffet stand für uns bereit, und alle konnten einen Lunch mitnehmen, wo nichts fehlte (Weggensandwich, Eier, Landjäger, Früchte, Schoggiriegel, Tee).

Markus und seine Gruppe starteten direkt vom Hotel aus mit dem Aufstieg Richtung Flüeweid, Eggweid nach Oeschseite mit dem Ziel Sannenmöser (4.5 h).

Die Gruppe von Monika nahm den Zug bis Saanenmöser und wanderte über Wildeneggli und Bire in Richtung Sparenmoos (4 h). Trotz abgeänderter Route musste diese Gruppe bei der Bire einen anderen Weg wählen, da es noch zu tiefen Schnee hatte.


Isabelle und ich bevorzugten die Flachlandwanderung nach Gstaad (2.5 h) und sagten in Saanenmöser den anderen tschüss. Die Weitsicht auf die Berner Alpen und die Blumenwiesen waren wunderschön. Da wir noch Zeit hatten, fuhren wir von Gstaad nach Zweisimmen und wanderten von dort zum Hotel (1h).


Regula W. ging zu den Simmenfällen bei Lenk (Quelle der Simme). So konnte sie ihr eigenes Tempo gehen wegen ihren Fussschmerzen.

Beim Apéro auf der Hotelterrasse waren wir alle wieder zusammen und konnten von unseren verschiedenen Touren berichten.


Mit was verwöhnt uns Herr Ginggen Junior wohl heute Abend? Ich verrate es - Salat, Rahmschnitzel, Nudeln, Gemüse und Schoggimousse – alles sehr fein. Das Abendrot am Wildstrubelmassiv lockte viele nach draussen, um ein weiteres spezielles Foto im Speicher zu haben.


Wir konnten es kaum glauben, auch am Montag sollte Petrus uns wohlgesinnt sein. Am Morgen genossen wir nochmals ein ausgiebiges Frühstück und das gemütliche Beisammensein. Die nachfolgende 2.5-stündige flache Wanderung auf dem Simmentaler Hausweg führte uns immer dem Fluss entlang nach Lenk. Die Simmentaler Bauernhäuser zeugen von hoher Zimmermannkunst und architektonischer Spitzenleistung mit eindrücklichen Fassadenmalereien. In Lenk hatten wir noch Zeit für einen Halt in "Regulas" Café, bevor uns der Zug zurück ins Hotel Diana brachte.

Nach dem Mittagessen hiess es, der Familie Ginggen Adieu und vielen Dank zu sagen. Ich bin immer sehr froh, wenn alle gesund, zufrieden und mit vielen neuen Eindrücken die Heimreise antreten können.

Liebe Monika und lieber Markus, im Namen der ganzen Truppe herzlichen Dank für Eure Organisation und Engagement! Wir konnten dank Euch drei sehr schöne und entspannte Tage geniessen. Ich denke, in dieser Corona-Zeit, hat dies nochmals an Wert gewonnen, nichts ist selbstverständlich.


Blicke in die schöne Natur und

beruhige Dein Gemüt

(Ludwig van Beethoven)


Judith Steiner

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