Wildschutzgebiet



Freiberg Kärpf


Ein wunderschöner warmer Sonntagmorgen begrüsste uns auf unserer Reise ins Glarnerland. Uns? Nun, das war eine Gruppe von 17 aufgestellten Züriträfflern, darin mit eingeschlossen zwei Schnupperinnen. Dank SMS von der SBB wussten wir wo unsere reservierten Plätze waren oder sein sollten, denn dort angekommen waren die Plätze nirgends als reserviert angeschrieben, Platz hatte es trotzdem für alle. Unterwegs im Zug gab’s viel zu erzählen der Lärmpegel war dem entsprechend etwas höher als sonst. In Ziegelbrücke angekommen meinten es einige Teilnehmer (wir wissen schon wer) etwas zu gut und eilten voraus zum vermeintlichen Bus. Aber der war noch nicht an der Reihe sondern halt erst in Schwanden. Das merkten unsere drei Ausreisser auch und erreichten unseren Zug der abfahrtbereit wartete doch noch im letzten „Hühneraugenblick“.

Bequem mit der Seilbahn erreichten wir unseren ersten Halt im Bergrestaurant. Hier genossen wir bei einem stärkenden Kaffee die fantastische Aussicht und bereiteten uns für den Aufstieg auf die Wildmandfurggeli vor. Ein kleiner Stausee lud zum kurzen Verweilen ein. Doch nun ging’s wirklich los mit wandern in den Talkessel hinein. In der Meinung das GPS Gerät unseres Organisators zeige den Weg richtig an, nahmen wir die falsche... Abzweigung und gerieten in Sumpflandschaften und Bäche die überquert werden mussten. Wie viele Schuhe und Füsse da trocken blieben ist nicht bekannt. Um doch noch zum richtigen Weg zu gelangen stiegen wir eine kurze aber steile Anhöhe hinauf, die es aber in sich hatte. Einerseits lagen da viele Steinblöcke im Weg, andererseits kamen wir uns wie im Dschungel vor, so hoch und feucht war das umliegende Grasgebüsch. Zufrieden weil nun auf den richtigen Pfaden ging’s nun langsam aber stetig aufwärts, vorbei an blühenden blauen Enzian, Arnikas und vielen anderen bunt blühenden Wildblumen. Die umliegenden Bergflanken waren mit unterschiedlichen intensiv leuchtenden Grünpflanzen bewachsen. Wirklich, ein sehr, sehr schöner Anblick. Wie so üblich in unserem Club zog sich unsere Gruppe in die Länge, waren doch einige dabei die nichts anders im Kopf hatten als „hopp vorwärts“

Auf dem Gipfel angekommen gab’s dann von allen aber ein begeistertes „Wooow diese Aussicht!“ Das Picknick in einer solchen Gegend war ein echter Genuss. Gestärkt und durch ein kurzes Mittagsschläfchen erholt, machte sich ein Zweierteam etwas früher auf. Die Aussicht auf ein kühles Weizenbier liess sie alles vergessen und sie rasten förmlich den Berg hinab. Hmm gewisse Bergtiere machen das doch auch…. Ein Weizenbier war dann zwar nicht vorrätig, aber ein „normales“ Bier und ein feines Weissweinchen war eine würdige Entschädigung.

Für die letzte Strecke nach Elm konnten wir entweder die Seilbahn oder ausser Programm Trotinetts nehmen. Das war nun doch das Sahnehäubchen des Anlasses. Die meisten wählten das Trotinett und so ging’s los, steil die Schotterstrasse hinunter. Manch einer kam nur mit quitschenden Reifen durch die Kurven und reichte es trotzdem nicht, war da ein Zaun der zwar etwas hart die zu schnelle Fahrt stoppte. Heil unten angekommen genossen wir nochmals die eindrucksvolle Berglandschaft bis es hiess Abschied nehmen und den Bus besteigen. Ein sehr gelungener Anlass der auch unseren beiden Schnupperinnen begeisterte sodass sie beschlossen wieder zu kommen. Das ist ein grosses Kompliment an Beni der den Anlass organisierte.


Vielen herzlichen Dank. Martin Furrer

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